Schreibe vollständige Sätze, kein Flickwerk. Füge Entwicklerkommentare hinzu, verlinke zur UI, und verwende Platzhalter einheitlich. Plane String-Freeze vor Release, damit Übersetzende nicht raten. Ein klein wenig Disziplin im Quellmaterial spart später unverhältnismäßig viel Zeit im Review.
Baue ein verbindliches Glossar mit genehmigten Begriffen, Beispielsätzen und Aussprachehinweisen auf. Verknüpfe es mit dem TMS, überwache Änderungen und pflege ein Änderungsprotokoll. So bleiben Produktteile synchron, und neue Kolleginnen verstehen Entscheidungen, statt Muster mühsam neu zu erraten.
Pflege semantische Versionen deiner Strings, markiere veraltete Schlüssel und definiere klare Regeln, wann auf eine Standardsprache zurückgegriffen wird. Sichtbare Warnsysteme im Build zeigen fehlende Übersetzungen früh, sodass Notfalltexte sinnvoll sind statt peinlich auffällig oder widersprüchlich.
Integriere Linter für Platzhalter, Pseudolokalisierungs-Builds und Screenshot-Vergleiche in die Pipeline. Jeder Merge triggert Prüfungen, jede Abweichung erzeugt Tickets mit Kontext. So wächst Qualität nebenbei, und Teams verbringen Zeit mit Schreiben statt mit mühsamer Nachverfolgung unbeabsichtigter Änderungen.